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Wie schön, ein Spiel über Viren! Wo man sich als Kassenpatient doch bald selbst behandeln muss, können wir ruhig schonmal üben. Und das geht so: Wir ziehen eine Virenkarte mit sympathischem Krankheitserreger und entscheiden, ob wir ihn einfangen oder abgeben wollen. Wer ihn bekommt, steckt sich an, es sei denn, er hat genug Tabletten, um ihn weiterzureichen. Hat er sie nicht, bekommt er welche, behält aber den Virus. Das ist nun noch nicht schlimm; nur zu viele dürfen's nicht werden, denn mit jedem unserer virulenten Freunde rückt die Intensivstation ein Stück näher, was zwar selbst für Kassenpatienten nicht notwendigerweise den Exitus bedeutet, für Spieler aber das Aus. Eine Spritze könnte die Rettung sein, die einen Virenwert halbiert.
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Die zweite reduziert ihn sogar auf null, doch bei der dritten: Intensivstation. Wer denkt, so eine Spritze müsse sich doch dosieren lassen, irrt. Hier lässt sich wenig dosieren, noch weniger steuern. Wer Viren bekommt, gibt sie weiter, außer, er braucht gerade Tabletten. Wer keine Tabletten hat, fängt sich Viren. Dasselbe gilt für Spritzen, mit denen man einem Mitspieler den finalen Vitaminschock versetzen kann, was jeder tut, der die Gelegenheit bekommt. Letzte Chance: verdeckte Risikokarte; doch um herauszufinden, ob eine schadet oder nützt, müssen wir nachsehen, was draufsteht, womit sie auch schon uns gehört. Risikokarte eben. Wirklich klein und gemein, dieses "Virus & Co." Und so kontrollierbar wie eine Pockenepidemie. © 2003 |