Bei der Messepremiere machte das Wort vom neuen "Mensch ärgere Dich nicht" die Runde, doch schon das Autorenduo Kramer / Kiesling bürgt dafür, daß sich "Verflixxt" nicht in tumber Würfelei erschöpft. Vom Anfangspunkt einer Spirale aus Wegetafeln würfeln wir uns zum Ziel in der Mitte voran. Dabei kommt es mehr auf Punkte an als auf Tempo, denn wann immer eine Spielfigur als letzte eine Tafel verläßt, wandert die Tafel vom Parcour in unsere Auslage, wo sie mit ihrem Nennwert für die Schlußabrechnung zählt. Im Fall von Pluswerten
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ist das eine tolle Sache, bei Minuswerten dagegen weniger. Weil die sich auf lange Sicht trotzdem kaum vermeiden lassen, sind Glückstafeln sehr begehrt, mit denen aus negativen Punktewerten positive werden. Die allerdings sind weder zahlreich noch leicht zu bekommen: von Anfang an sind sie durch neutrale Wächterspielsteine blockiert, die es zuerst beiseite zu schaffen gilt. Und kaum ist das vollbracht, muß man sich auch schon mit allerhand Taktiererei der Mitspieler erwehren, die es natürlich genauso auf die Glückstafeln abgesehen haben wie wir. Pluswerte sammeln, Minuswerte meiden oder wenigstens mit einer Glückstafel in positive kehren - das ist auch für Vielspieler noch interessant, ohne Nichtspieler zu überfordern. Leicht, nicht seicht. © 2005
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