Thurn und Taxis

Wenn das keine Empfehlung ist: Fürstin Gloria höchst selbst präsentierte der Öffentlichkeit auf ihrem Regensburger Familiensitz ein Spiel, mit dem Erfolgsautor Andreas Seyfarth nebst Gemahlin der Familiengeschichte derer von Thurn und Taxis ein Denkmal setzt: Zwischen den Ländern und Provinzen einer wundervoll nostalgischen Karte Süddeutschlands errichten wir darin ein weitreichendes Netz aus Poststationen, indem wir Städtekarten aus der Auslage zu möglichst langen Routen aneinanderfügen. Dafür erhalten wir Punkte, sobald in allen Städten eines Landes Poststationen unserer Farbe stehen oder wenn die neu eröffnete Route
eine bestimmte Länge erreicht. Also arbeiten wir im Wettstreit miteinander darauf hin, möglichst viele Poststationen zu verbauen, um für übrig gebliebene bei der Schlußwertung keinen Punktabzug zu erleiden. Postmeister, Amtmann, Postillon oder Wagner helfen uns mit Sonderaktionen dabei, denn nicht immer erlaub das vorhandene Kartenmaterial, eine bestimmte Spielstrategie zu verfolgen. Kartenglück und Planung bleiben so in der Balance, der Zufall mithin kalkulierbar - zumindest so weit, daß Strategen etwas zum Grübeln bekommen, ohne daß Gelegenheitsspielern deshalb der Kopf rauchen würde. So hat Thurn und Taxis jedem Spielertyp etwas zu bieten, und die Eleganz seines Spielprinzips spiegelt sich in der noblen äußeren Erscheinung wider. Wenn das nicht erst recht eine Empfehlung ist. © 2006

Für 2 bis 4 ab 10 Jahren von Karen / Andreas Seyfarth und Michael Menzel (Grafik) bei Hans im Glück (089/3005419) für 29 €.


schön


Wertung:
Die Skala reicht von super (6 Raketen) über schön (5 Raketen), nett (4 Raketen), geht so (3 Raketen), bescheiden (2 Raketen) bis daneben (1 Rakete).

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