Das Leben in der Steinzeit ist ein beschwerliches. Aus primitiven Anfängen müssen wir durch den klugen Einsatz unserer zunächst wenig kultivierten, aber durchaus ehrgeizigen Bevölkerung ein Gemeinwesen entwickeln, dass den Nachbarclans auf der Punkteleiste davonzuziehen vermag. Dazu stellen wir reihum unsere hölzernen Steinzeitmännchen auf die Felder einer urzeitlichen Landschaft. So können wir im Wald, in der Lehmgrube, im Gebirge oder am Fluss Holz, Ziegel Steine oder Gold abbauen. Andernorts bekommen wir für unsere Männchen Gebäudeplättchen oder Zivilisationskarten, die uns neben Siegpunkten für die Schlussabrechnung häufig noch weitere Vorteile sichern. Auch durch Herstellung von
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Werkzeugen können wir unseren Punktestand verbessern, und je mehr wir die Bevölkerung in den Hütten des Dorfes mehren, desto mehr Aktionen stehen uns pro Runde zu. Aber aufgepasst: Die vielen hungrigen Mäuler wollen gestopft sein. Je mehr Spielfiguren wir besitzen, desto mehr müssen wir ihnen zu essen geben. Gelingt uns das nicht, droht Verlust von Rohstoffen oder Siegpunkten. Auf das rechte Maß kommt es darum an. Nur wer das Gleichgewicht zwischen Expansion und Konsolidierung des Erreichten zu halten versteht, hat hier Aussicht auf Erfolg. Dabei kann ein bißchen Würfelglück nichts schaden, denn von den Würfeln hängt ab, wie viele Rohstoffe wir mit unseren eingesetzten Spielfiguren erzeugen. Keines dieser Spielelemente ist dabei wirklich neu. Aber alle sind auf gefällige Weise zu einem klugen Entwicklungsspiel verzahnt, von dem man sich nur wünscht, dass es von Anfang an so temporeich wäre, wie es beim Endspurt ist.© 2008
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