Der Herr der Ringe

Darf's ein bißchen mehr sein? Wann immer nämlich Reiner Knizia eine Aufgabe übernimmt, erledigt er sie gründlich. "Der Herr der Ringe", das Kosmos-Brettspiel zum "Buch des 20. Jahrhunderts", ist jedenfalls weit mehr als ein x-beliebiges Lizenzspiel mit einem klingenden Titel. In nur 90 Minuten erleben hier bis zu fünf Spieler ab zehn Jahren das ganze Abenteuer der kleinen Hobbits in J.R.R. Tolkiens Mittelerde. Gemeinsam machen sie sich vom Auenland auf den Weg, um den verhängnisvollen Ring des finsteren Sauron in den Vulkankratern des Landes Mordor zu vernichten. Doch auf dem Weg dahin lauern
vielerlei Gefahren: Auf zwei doppelseitigen Wechsel-Spielplänen müssen die tapferen Freunde durch Einsatz von Hobbit-, Gandalf- und Sonderkarten gefährliche Herausforderungen bestehen, über deren Ausgang auf dem separaten Hauptspielplan Buch geführt wird. Doch nur vereint können sie es schaffen, Moria, Helms Klamm, Kankras Lauer oder Mordor zu durchqueren und Sauron zu trotzen. Für Konkurrenz bleibt dabei kein Platz, denn am Ende gewinnen alle gemeinsam oder auf alle wartet der Tod. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber die perfekte Synthese von Literatur und Spiel. © 2001

Für 3 bis 5 von Reiner Knizia und John Howe (Grafik) bei Kosmos.


nett


Wertung:
Die Skala reicht von super (6 Raketen) über schön (5 Raketen), nett (4 Raketen), geht so (3 Raketen), bescheiden (2 Raketen) bis daneben (1 Rakete).

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