Notre Dame

Paris im 14. Jahrhundert. Ausdauer und Beharrlichkeit sind gefragt, um in den Stadtvierteln rund um "Notre Dame" den meisten Einfluss zu erringen. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Schon die Vorbereitung der für Alea-Spiele typischen Vielfalt von Holzspielsteinen, Kartonspielmarken, Spielfeldteilen und Karten erfordert intensives Regelstudium, viel Zeit und einige Geduld. Danach liegt vor uns ein stark abstrahierter Stadtplan mit der berühmten Kathedrale im Zentrum. Durch vorausschauenden Einsatz von Einflusssteinen gilt es nun, in den Quartieren unseres jeweiligen Stadtviertels bestimmte Aktionen auszuführen, die uns neben verschiedenen Vorteilen
die Prestigepunkte bringen, um die sich hier alles dreht. Dabei die Nase vorn zu behalten, erfordert kreativen Umgang mit chronischem Mangel: Um zu verhindern, das uns der Ausbruch einer Seuche bereits gesammelte Prestigepunkte kostet, müssen wir wieder und wieder wertvolle Spielaktionen darauf verwenden, die Rattenpopulation unseres Viertels im Zaume zu halten; da bleiben nicht viele Aktionen übrig für das eigentliche Ringen um die Macht. Umso wichtiger ist es, die vielen Aktions- und Personenkarten, mit denen das Spiel vorangetrieben wird, in- und auswendig zu kennen, was den schnellen Spieleinstieg nicht unbedingt erleichtert. Dennoch: Wer ruhige, komplexe Strategiespiele schätzt, bei denen wenig dem Zufall überlassen bleibt, kann an "Notre Dame" durchaus Gefallen finden. Und wer als Kind schon gern Hausaufgaben gemacht oder das Zimmer aufgeräumt hat, wird es vermutlich sogar lieben. © 2007

Für 2 bis 5 ab 10 Jahren von Stefan Feld. Bei Alea für 25 €.


nett


Wertung:
Die Skala reicht von super (6 Raketen) über schön (5 Raketen), nett (4 Raketen), geht so (3 Raketen), bescheiden (2 Raketen) bis daneben (1 Rakete).

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