Auf den Spuren von Marco Polo

Vor uns liegt ein langer und beschwerlicher Weg. Von Hormus am östlichen Mittelmeer begeben wir uns "Auf den Spuren von Marco Polo" ins ferne Daidu, das heutige Peking. Auf die schnellsten Geschäftsleute warten dort die unerschlossenen Reichtümer des fernen Ostens, deshalb wollen wir an die Spitze der Karawane vorstoßen, die sich entlang der alten Seidenstraße bewegt. Unterwegs treiben wir fast beiläufig Handel, einfach indem wir durch Ausspielen von Warenkarten vorwärts ziehen. Jedes Feld bedarf dabei einer anderen Kombination aus Karawanenführerkarten oder Waren verschiedener Sorten und Farben. Und wer vorausmarschiert hat gute Chancen, unterwegs die eine oder andere Schatztruhe aufzulesen. Die können wir uns als Siegpunkt für die
Endabrechnung aufheben oder unterwegs als Ballast abwerfen, was den Gang unserer Kamele beschwingt und uns um ein weiteres Feld voranbringt. Das muß auch sein. Gezogen wird nämlich immer und ausschließlich auf das nächste freie Feld, was bedeutet, daß bloß ein Mitspieler an uns vorbeizuziehen braucht, um unsere schönen Reisepläne über den Haufen zu werfen. Dann heißt es hinten anstellen, Karten sammeln und hoffen, daß die Kartenhand den Sprung zum neuen nächsten Feld erlaubt, bevor auch das wieder von einem vorbeiziehenden Konkurrenten blockiert wird. Planen kann man also durchaus, nur nützt es mitunter nicht viel, denn auf welchem Punktefeld wir stehen wenn eine der beiden Wertungen über uns hereinbricht, hängt letztendlich von den Zufälligkeiten des Nachziehstapels ab. Weniger auf Strategie als auf Geduld kommt es an auf unserer Reise ins Reich der Mitte. Es ist ein langer und beschwerlicher Weg, fürwahr. © 2004

Für 2 bis 5 ab 8 Jahren. Von Reiner Knizia und Michael Bayer / Joachim Krause (Grafik) bei Ravensburger.


bescheiden


Wertung:
Die Skala reicht von super (6 Raketen) über schön (5 Raketen), nett (4 Raketen), geht so (3 Raketen), bescheiden (2 Raketen) bis daneben (1 Rakete).

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