Trotz der Namensverwandtschaft mit Schillers Trauerspiel geht's hier ziemlich lustig zu - wenn auch nicht immer mit fairen Mitteln: Durch Einsatz von Karten versuchen wir als Fürsten in einer nicht näher bestimmten Zauberwelt, uns in Alchemie, Fechten, Ackerbau, Handel, Religion und Musik einen Namen zu machen. Dazu legen wir mit allerlei Fantasy-Charakteren, Zahlenwerten und Sonderfähigkeiten bewehrte Einflusskarten vor entsprechenden Symbolkarten ab. Doch derjenige, dessen Helfer und Helfershelfer bei einer Symbolkarte die höchste Zahlensumme erreichen, hat diese damit noch lange nicht gewonnen. Fremde Meuchler, Hexen und Zauberer raffen vor der Punktezählung etliche Helfer dahin, Drachen,
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Eremiten und seltsame kleine Riesen beeinflussen den Wert ausgespielter Karten, und einflussreiche Verbündete greifen mitunter entscheidend in die Abrechnung ein - vorausgesetzt, man versteht sie wirkungsvoll einzusetzen, was eine intime Kenntnis aller Karteneigenschaften verlangt. Doch selbst, wer einfach drauflos spielt, kommt bei diesem Lustspiel in sechs Akten auf seine Kosten. Von der ersten bis zur letzten Runde sorgen die Einflusskarten für Tempo und Überraschungen, ein ums andere Mal fahren wir uns gegenseitig mit Schwung in die Parade, und sogar die Schlussabrechnung hat ihre Tücken, die es immerzu im Auge zu behalten gilt. Ein Intrigantenstadl für Fortgeschrittene, genauso anspruchsvoll wie unterhaltsam, der mit steigender Spielerzahl um so temperamentvoller wird. © 2006
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