Hellas

Wer bei "Hellas" zuerst an "Grill" denkt ist hier falsch; dies ist das antike Land der Sagen und Legenden, wo Götter sich noch handgreiflich in die Geschicke Sterblicher einmischten. Auch wir brauchen ihren Beistand, wenn wir in diesem Zweierkampf der Entdeckung und Eroberung bestehen wollen: Am Anfang herrschen wir nur über wenige Flecken Land, die sich um ein Stück offene See gruppieren - sechseckige Plättchen mit kleinen Streifen Küste samt Städten, in denen wir putzige Plastikgriechen und winzige Schiffchen stationieren. Alle übrigen Schiffe und Griechen bilden die Reserve, mit der wir unser Reich auf zehn Städte ausdehnen wollen. Wie, das liegt bei uns: Wir können Schiffe aussenden oder Soldaten; können neues Land
friedlich entdecken oder fremdes blutig erobern. Dazwischen gilt es Flotte und Armee zu verstärken und uns der Hilfe der Götter zu versichern, die hier in drei Kartenstapeln hausen: Ares, der Kriegsgott, der unseren Truppen Stärke verleiht, Poseiden, Gott der Meere, der die Flotten beflügelt, und Göttervater Zeus, der mit schicksalhaften Wendungen über unser Wohl und Wehe entscheidet. Mächtig sind diese Karten und notwendig dazu; ohne sie gerät das Reisen und Rüsten in allzu eingefahrene Bahnen. Und mögen sich Strategen auch die Haare raufen, liegt gerade in der Unberechenbarkeit ihr Sinn - denn erst durch die Götter wird das taktische Inselspringen zum mystisch-fesselnden Schicksalskampf um die antike Welt. © 2003

Für 2 von Franz-Benno Delonge und Claus Stephan bei Kosmos.


schön


Wertung:
Die Skala reicht von super (6 Raketen) über schön (5 Raketen), nett (4 Raketen), geht so (3 Raketen), bescheiden (2 Raketen) bis daneben (1 Rakete).

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