Die Säulen der Erde

Selbst als Spiel ist "Die Säulen der Erde" ein wuchtiges Werk: Auf einem großzügigen, wundervoll illustrierten Spielplan setzen wir hölzerne Arbeiterfiguren ein, um vor dem Hintergrund von Ken Follets Romanbestseller am Bau der Kathedrale von Kingsbridge mitzuwirken. Aus aufwendig gefertigten Holzklötzchen wächst im Spielverlauf das Gotteshaus als Rundenzähler empor, denn bis es vollendet vor uns steht, müssen wir durch klugen Einsatz von Arbeitern und Geld den größten Anteil am Gemeinschaftswerk geleistet haben. Die Aktionsmöglichkeiten sind indes überaus vielfältig. Vom Einsetzen der Arbeiterfiguren
auf dem Plan über das Nachziehen von Karten bis zur Nutzung verschiedener Sonderfelder und Karten gibt es immer etwas zu tun, das uns auf unserem Spielziel näherbringt. Dabei sorgt ein ausgeklügeltes Aktionssystem für knisternde Spannung: Wer als erster eine Aktion durchführen will, muß kräftig dafür zahlen, doch mit jeder durchgeführten Aktion sinkt der Preis. So sind spätere Aktionen billiger zu haben – unter Umständen aber um den Preis, daß die vorteilhaftesten schon von anderen Spielern verbraucht worden sind. Auch wer das Buch noch nicht gelesen hat, findet hier mit etwas Brettspielerfahrung mühelos Zugang, wird gleichsam hineingezogen in ein spielerisches Opus Magnus, das Ken Follets Bestseller atmosphärisch wie spieltechnisch geradezu kongenial in Szene setzt. © 2006

Für 2 bis 4 ab 14 Jahren von Michael Rieneck / Stefan Stadler und Michael Menzel (Grafik) bei Kosmos (0711/2191-0) für 32 €.


super


Wertung:
Die Skala reicht von super (6 Raketen) über schön (5 Raketen), nett (4 Raketen), geht so (3 Raketen), bescheiden (2 Raketen) bis daneben (1 Rakete).

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