Bakerstreet

Versprechungen, nichts als leere Versprechungen... Ein geheimnisvoller Fall ist angeblich zu lösen, doch detektivisches Gespür brauchen wir in "Bakerstreet" wahrlich nicht: Durch Einsatz unserer 30 Detektivkarten mit Zahlenwerten müssen wir bloß so lange die Buchstaben der Beweiskartenstapel in der Tischmitte sammeln, bis wir sieben in fortlaufender Reihe besitzen. Über mehrere Runden legen wir dabei abwechselnd Detektivkarten an die Stapel, ergänzen unsere Kartenhand auf drei und geben zuletzt ein Gebot ab, für das wir den Gesamtwert aller Handkarten schätzen müssen - oder besser: raten, denn den sollte das Gebot nicht übersteigen. Das geht so lange gut,
wie wir uns im niedrigen Zahlenbereich bewegen, doch weil jedes neue Gebot das alte übersteigen muss, nähern wir uns unsausweichlich dem Punkt, an dem der Gegner das Gebot anzweifelt. Hat er recht, gewinnt er die Runde; irrt er, gewinnen wir. Der Sieger bestimmt nun, an welchemr Beweiskartenstapel die Detektivkarten beider Spieler gegeneinander aufgerechnet werden, und der mit dem höheren Wert erhält eine Beweiskarte. Verschiedene Symbole auf den Detektivkarten eröffnen dabei zwar die eine oder andere taktische Option, aber Hand aufs Herz: Mehr als ein etwas langatmiges Sammel-, Merk- und Ratespielchen wird "Bakerstreet" dadurch auch nicht. © 2003

Für 2 von Marcel-André Casasola-Merkle (Spiel & Grafik) bei Ravensburger.


geht so


Wertung:
Die Skala reicht von super (6 Raketen) über schön (5 Raketen), nett (4 Raketen), geht so (3 Raketen), bescheiden (2 Raketen) bis daneben (1 Rakete).

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