Auf der Suche nach einem mystischen Abenteuer für Zwei begeben wir uns nach "Avalon", um es im taktischen Machtkampf zu erobern. Eine Kartenreihe aus elf Gebieten symbolisiert das sagenumwobene Land, und zu beiden Seiten liegen sich unsere Zauberinnen und Ritter in Erwartung der Schlacht gegenüber. Wollen wir nun eins dieser Gebiete erobern - und mindestens sieben brauchen wir für den Sieg - so müssen daran auf unserer Seite wenigstens so viele Charakterkarten anliegen wie an der des Gegners. Deshalb verstärken wir uns zunächst mit eigenen Charakteren oder besser noch mit fremden, denn unsere Zauberinnen vermögen kraft der Magie ihren Konterpart zu uns überlaufen zu lassen. Zwar lässt sich das mit einer Zauberin gleicher Farbe verhindern, doch die ist nicht immer zur Hand. Mit einem Ritter eröffnen wir
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schließlich die Schlacht, und wird der nicht mit einem gleichfarbigen gekontert, gehört das Gebiet uns. Doch die Eroberungsverluste sind verheerend: Als Angreifer verlieren wir nicht nur genau so viele Charakterkarten wie der Verteidiger im eroberten Gebiet besaß, sondern dazu noch einmal die Gesamtzahl aller am Konflikt beteiligten Karten. Wer also mit drei Karten ein von zweien verteidigtes Gebiet attackiert, summiert seine Verluste auf schwindelerregende zwei plus fünf gleich sieben Karten! Und anstatt einfach vom Vorratsstapel nachzuziehen, müssen wir auch noch einen Umweg über Nachschubtafeln einschlagen, was zwar abhängig von unseren Gebieten Vorteile bringt, jedoch unseren Handlungsspielraum empfindlich einschränkt. Wer noch dazu das Pech hat, nicht den passenden Kartennachschub zu erhalten, gerät schon früh auf die Verliererstraße, obwohl es noch lange dauert, bis das längst entschiedene Spiel zu Ende geht. Ein mystisches Schauspiel? Ein Trauerspiel wohl eher... © 2003
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